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Alumni reviews

Ein Jahr Amerika und kein Geld

Dieser Erfahrungsbericht stammt von einer Masterstudentin, die 2002 ihren MBA-Abschluss an der Pfeiffer University machte. Mit Hilfe eines Rotaract Stipendiums ermöglichte Sie sich Ihr Auslandsstudium.

Was kann man tun, wenn man den dringenden Wunsch hat, ein Auslandsstudienjahr zu verbringen, aber nicht die finanziellen Mittel. In meinem Fall hat ein Dozent mich auf die Rotary Foundation aufmerksam gemacht, weil ich mich in der Jugendarbeit engagierte und sehr gute Noten hatte. Zuerst war das eine sehr ungewöhnliche Möglichkeit, von der ich noch nie etwas gehört hatte, doch nach einiger Recherche konnte ich mir das gut vorstellen und schickte 1,5 Jahre vor dem geplanten Beginn meine Unterlagen ab. Es galt sich mit einem Essay vorzustellen, warum gerade ich von diesem Stipendium profitieren würde, was ich schon für die Gesellschaft getan habe und wie ich das Stipendium im Sinne des "service-above-self" nutzen würde. Das finale Interview geschah mit den 4 älteren Rotariern und wirklich, ich bekam eines von 4 in unserem Distrikt und im August 2001 ging es los nach Charlotte.

Die Betreuung vor Ort war super, denn gerade am Anfang muß man alle möglichen Behördengänge erledigen und das ist mit einem Betreuer natürlich einfacher. Jeden Mittwoch war Treffen meines Clubs und die Amis waren einfach total herzlich, ich wurde oft eingeladen und letztendlich habe ich dann im Dezember 2001 mit anderen Studenten einen Rotaract-Club gegründet, den Junior-Ableger, welcher immer noch existiert. Bei den diversen Aktivitäten haben wir viel über die Amerikaner gelernt, Habitat for Humanity z.B. war total interessant, denn wann baut man schon mal mit anderen Freiwilligen ein Haus.

Es war eine tolle Zeit, und letztendlich kann ich sagen, daß dieses Stipendium mein Leben unendlich bereichert und verändert hat, denn nur 1 Jahr später kam ich zurück, weil dann mein Mann den MBA machte und wir sind 2006 schweren Herzens nach 3,5 Jahren wieder nach Dtl. gegangen. Aber Charlotte und das Jahr an der Pfeiffer ist jeden Tag präsent. Es lohnt sich, für seinen Amerikatraum zu kämpfen.

Ein Jahr im Ausland - MBA-Studium in Charlotte, NC

Dieser Erfahrungsbericht stammt von einem Masterstudenten, der 2005 seinen MBA-Abschluss an der Pfeiffer University machte.

Während meines 5. Fachsemesters an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg habe ich mich dazu entschieden ein Auslandsjahr zu absolvieren, mit dem Ziel meinen Master of Business Administration (MBA) zu erlangen. Die Pfeiffer University in Charlotte bietet ein Masterprogramm an, welches in den Abendstunden stattfindet und einem so die Möglichkeit gibt nebenher noch zu arbeiten. Mit dem gewährten Visum und der richtigen Wahl der Kurse darf man dann 20 Stunden die Woche arbeiten. Da allein die Studiengebühren zwischen 12.000 und 13.000 Dollar kosten ist dies meist eine willkommene Finanzierungshilfe.

Erst einmal in Charlotte angekommen wird man bei Bedarf durch die Ortsansässigen empfangen und bekommt weitere wichtige Tipps für die ersten Schritte in einem völlig fremden Land. Das Netzwerk von Studenten ermöglicht es einem bereits im Vorhinein eine Wohnung zu mieten oder gebrauchtes Wohnungsinventar günstig zu erstehen. Von den Studenten kann man alles erfahren von Jobsuche über Visumsvergabe, Wohnungssuche, Finanzierungshilfen bis hin zum allgemeinen Freizeitspaß. Diese Informationen helfen das gesamte Auslandsjahr besser einschätzen zu können, und helfen Zweifel oder andere Hindernisse zu überwinden. Im weiteren Verlauf des Aufenthaltes werden immer wieder gemeinsame Aktionen unternommen (Raften, Klettern) um den Kontakt zu den anderen deutschen Studenten zu verbessern.

Wenn mich jemand fragen würde ob ich das wieder machen würde, wäre meine Antwort: JA! Ein Auslandsstudium ist eine einmalige Erfahrung, die einen für sein ganzes Leben prägen wird.

Ich kann behaupten, dass dieses Auslandsjahr mich sowohl fachlich als auch persönlich weiter gebracht hat. Durch die Kombination aus Studium und Praxiserfahrung bekommt man einen sehr guten Eindruck in die amerikanische Gesellschaft. Man lernt viele Leute kennen, baut Berührungsängste sehr zügig ab und kann schnell seine Sprachkenntnisse erweitern. Dadurch das man sich seine Arbeitsstelle, je nach vorhandenem Angebot, aussuchen kann, bekommt man tiefgehende Einblicke in die amerikanische Arbeitswelt. Zusammenfassend kann ich jedem der seinen Horizont erweitern und seine Berufseinstiegschancen verbessern will, nur dazu raten an
diesem Programm teilzunehmen.

Studying in the U.S. - One year abroad in Charlotte, NC

Student review of a Pfeiffer alumni of class of '07

To attend the MBA program at Pfeiffer University in Charlotte, NC was probably the best decision I have ever made. Never before have I grown more within only a year, both in a professional and a private way. I can still remember getting on that plane to North Carolina, feeling a weird mixture of nervousness, curiosity, and happy anticipation. But after only a few weeks of adjusting, the Charlotte region became a second home to me. There is quite a good chance you will return a different person.

On the one hand, there certainly were difficulties I had to cope with in Charlotte. Particularly the search for an appropriate job or the challenge of studying in a foreign language occupied me during the first weeks. On the other hand, however, the Southern lifestyle, the friendly people, or the warm climate more than balanced the picture. After all, life is very pleasant on the other side of the Atlantic Ocean.

Looking back at the year in Charlotte, I can say that the combination of studying, working, and - most importantly - living in the American South constitutes the perfect package for going abroad. The MBA program at Pfeiffer provides practicable management knowledge from a mostly different point of view compared to Germany. Coupled with the possibility to work, the year at Pfeiffer is able to shape the skills needed in an increasingly global business environment, which refers to much more than just language skills. The places I have seen and the people I have met added to a wonderful experience I would never want to miss. Therefore, I can only repeat my favourite quote from that year: “Go out there. Explore. But most importantly: enjoy!”